VW Passat B1 Typ 33 Variant - Liebling der Familie

Im Mai 1973 erschien der neue Passat Typ 32 als Nachfolger des K70. 1974 der Kombi.

Da der Konzern damals noch in einer Krise steckte, wurden die Produktionskosten durch Hinzunahme von Plattform und Aufbau des nur ein Jahr zuvor erschienenen Audi 80 so niedrig wie möglich gehalten.

Giorgetto Giugiaro, der untere anderem für das Design von Lotus Esprit, einigen Fiat, Lancia Delta und (als sicher einer der bekanntesten), dem VW Golf I zuständig war, überarbeitet das Design des Audi und entwickelte ein eigenständiges Auftreten für den Passat.

Mit 85 PS war das Ende der Fahnenstange erreicht

Den Passat konnte man in drei PS-Klassen ordern, das Einstiegsangebot war der 1,3-Liter mit 55 PS, dann folgen zwei 1,5-Liter-Motorisierungen mit 75 PS und der TS mit 85 PS.

1974 wurde der hier abgebildete Kombi als Typ 33 vorgestellt, was ihn so erfolgreich werden lies, war wohl vor allem seine Platzverhältnisse im Innenraum, dies gilt umso mehr für die Variant. Motorisiert war man zu dieser Zeit auch ganz stattlich, heute genügen die Fahrleistungen selbst bei dem kleinsten Motor auch noch, um im Stadtverkehr und auf Landstrassen mit „schwimmen“ zu können.

Eine Oldtimerveranstaltung, denn zu mehr wird so ein Mittlerweile seltenes Fahrzeug sicher oft nicht mehr gefahren, erreicht man mit dem Passat B1 in jedem Fall entspannt und gediegen.

Heute kaum noch zu bekommen

Der Preis für das kleinste Passat Modell mit 1,3 Liter Motor begann damals bei 9060,- DM. Möchte man sich heute so ein Auto zulegen, so zahlt man in etwa den gleichen Preis in Euro für ein ordentliches Fahrzeug. Wenn man noch etwas vernünftiges findet heißt das, denn die Auswahl wird immer dünner. Aktuell sind in Deutschland, bei einer führenden Autoverkaufsplattform nur noch 11 Wagen zu haben.