Melkus RS1000 ein Exote damals und heute

Firmengründer Heinz Melkus führte von 1955 bis 1990 die Heinz Melkus KG,

1969 wurde mit dem Melkus RS 1000 der einzige Sportwagen der DDR präsentiert. Der RS 1000 war ein straßentauglicher Mittelmotorsportwagen auf Basis des Wartburg 353.

Schon damals ein Exot

Nur 101 Melkus RS1000 entstanden bis zur Produktionseinstellung im Jahr 1980.

Für den RS1000 wurden Rahmen, Fahrwerk, Motor und Armaturen aus dem Wartburg übernommen. Durch einige Veränderungen und wie ein 5-Gang-Getriebe und Dreifachvergaser wurde in der Straßenversion eine Leistung 70 PS bei 5000 Umdrehungen pro Minute erreicht.

Damit kam der Melkus RS 1000 auf 165 Kilometer pro Stunde. Für Rennen konnte man mit einem Sportvergaser bei bis zu 74 kW (100 PS) und 6000 Umdrehungen pro Minute bis zu 210 km/h schnell fahren.

Der Melkus RS1000 fährt bis zu 210 k/mh 

Mit einem Preis von 30.000 Mark, war der RS1000 zu DDR Zeiten für viele unerschwinglich, aber selbst wenn man das Geld für diesen Wagen hatte, musste man zu einem auserwählten Kreis zählen. Anfänglich brauchte man sogar noch einen einen Nachweis das man Rennen fährt, was aber später nicht mehr erforderlich war.

Heute könnte sich jeder diese Autos kaufen, also, wenn man das Geld hat und wenn man noch einen findet. Denn der Melkus RS1000 ist exklusiv, dass spürt man schon, wenn man in einem Autoverkaufsportal versucht die Marke "Melkus" zu finden.

Im Moment steht offiziell anscheinend nur noch ein Exemplar zum verkauf, für 44900,- Euro.